Weitere Leserfragen

Doppelter Lohn – doppeltes Glück? 

Fra­ge: Mein Chef hat mir letz­ten Monat den Lohn gleich zwei­mal über­wie­sen. In der Freu­de dar­über habe ich mei­nem besten Freund ein neu­es Han­dy geschenkt, wel­ches er sich schon lan­ge gewünscht hat. Wenig spä­ter teil­te mir mein Chef schrift­lich mit, ihm sei ein Feh­ler unter­lau­fen, und er for­dert das Geld zurück. Ich habe es aber längst aus­ge­ge­ben – muss ich trotz­dem zahlen?

Geliehen und weg – wer zahlt, wenn das Velo gestohlen wird? 

Fra­ge: Ich habe mei­nem Freund Kevin mein Fahr­rad gelie­hen, damit er sei­nen Zug recht­zei­tig erwischt. Abge­macht war, dass er am Abend das Velo abge­schlos­sen in den Gar­ten stellt. Am näch­sten Mor­gen war das Fahr­rad weg – gestoh­len. Muss Kevin mir den Scha­den nun ersetzen?

Weiterbildung: Wer befiehlt, der zahlt? 

Fra­ge: Ich habe eine neue Arbeits­stel­le ange­tre­ten. Mein Chef ver­langt nun, dass ich einen Wei­ter­bil­dungs­kurs besu­che. Die Kurs­ko­sten von 550 Fran­ken soll ich selbst tra­gen. Zudem wird mir die Kurs­zeit nicht als Arbeits­zeit ange­rech­net. Muss ich das wirk­lich akzeptieren?

Koffer weg – was nun? 

Fra­ge: Nach der Lan­dung ist mein Gepäck nicht auf dem Band erschie­nen. Ich habe mich daher an einen Mit­ar­bei­ter des Flug­ha­fens gewen­det. Die­ser mein­te, ich hät­te «Pech» gehabt. Stimmt das?

Wenn die WG zur Nervenprobe wird 

Fra­ge: Ich zie­he fürs Stu­di­um in eine WG in Zürich. Was kann ich tun, wenn Mit­be­woh­nen­de nie auf­räu­men und put­zen, dau­ernd Gäste emp­fan­gen oder in der Woh­nung rauchen?

Wenn das Traummotorrad plötzlich weg ist 

Fra­ge: Nach der Pro­be­fahrt war für mich klar: Die­ses Motor­rad will ich unbe­dingt haben. Der Ver­käu­fer und ich einig­ten uns münd­lich auf einen Kauf­preis von 7’500 Fran­ken und ver­ein­bar­ten die Abho­lung für eine Woche spä­ter. Als ich kam, war die Maschi­ne weg: Der Ver­käu­fer hat­te sie inzwi­schen für 7’900 Fran­ken einem ande­ren Kun­den ver­kauft und über­ge­ben. Muss ich das ein­fach hinnehmen?

Krankgeschrieben – und trotzdem im Einsatz? 

Fra­ge: Ich arbei­te Teil­zeit, täg­lich vier Stun­den. Wegen gesund­heit­li­cher Beschwer­den hat mich mein Haus­arzt zu 50 Pro­zent arbeits­un­fä­hig geschrie­ben. Mein Chef ver­langt trotz­dem, dass ich wei­ter­hin jeden Tag vier Stun­den arbei­te. Muss ich das akzeptieren?

Muss ich Überstunden «abbauen»?

Fra­ge: Seit Anfang Jahr arbei­te ich wegen gros­ser Auf­trä­ge deut­lich mehr als ver­ein­bart. Nun sagt mein Chef, ich müs­se die ange­sam­mel­ten Stun­den bis Ende Jahr mit Frei­zeit kom­pen­sie­ren – sonst sei­en sie weg. Darf er das tat­säch­lich anordnen?

Wenn das Gratispäckli plötzlich kostet 

Fra­ge: Letz­ten Monat lag ein klei­nes Päck­li im Brief­ka­sten: zwei Fläsch­chen mit Duft- und Bade­zu­sät­zen. Ich hielt es für ein Wer­be­ge­schenk und freu­te mich dar­über. In den nach­fol­gen­den Tagen habe ich die Pro­duk­te bereits benutzt. Zwei Wochen spä­ter kam plötz­lich eine Rech­nung: 29 Fran­ken, weil ich die Ware nicht zurück­ge­schickt hät­te. Bestellt habe ich nichts. Muss ich zahlen?

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