Weitere Leserfragen

Tempoüberschreitung mit kaputtem Tacho 

Fra­ge: Ein Kol­le­ge behaup­tet, Velo­fah­rer wür­den nicht gebüsst, weil sie kei­nen Tacho haben und ihre Geschwin­dig­keit gar nicht ken­nen. Ich selbst wur­de aber aus­ser­orts mit 118 km/h (erlaubt 80 km/h) geblitzt. Mein Tacho war defekt. Habe ich mit einer Ein­spra­che eine Chance?

Vom spontanen «Ja» am Telefon – und wann man es bereuen darf 

Fra­ge: Kurz vor dem Mit­tag rief mich eine Ver­käu­fe­rin an und pries mir ein «ein­zig­ar­ti­ges» Glä­ser­set für 95 Fran­ken an. Über­rum­pelt sag­te ich sofort zu. Jetzt bereue ich den Ent­scheid und wür­de den Kauf ger­ne rück­gän­gig machen. Muss ich trotz­dem bezahlen?

Im Hotel bestohlen 

Fra­ge: Auf mei­ner aus­ge­dehn­ten Rei­se durch die Schweiz wur­de mir in einem Hotel mein 900‑Franken‑Laptop aus dem Zim­mer gestoh­len. Am Emp­fang wur­de mir gesagt, das sei «mein Risi­ko» und das Hotel über­neh­me nichts. Schliess­lich ste­he in der Hotel­bro­schü­re, dass für Scha­den nicht gehaf­tet wer­de. Blei­be ich tat­säch­lich auf die­sem Scha­den sitzen?

Hausfriedensbruch auf dem Heimweg? 

Fra­ge: Ich woh­ne in einem Ein­fa­mi­li­en­haus in einem dicht bebau­ten Quar­tier. Abends par­ke ich in einer Sei­ten­stras­se und neh­me für den Heim­weg eine klei­ne Abkür­zung über den Rasen mei­nes Nach­barn. Ich hal­te Abstand zu sei­nem Haus und dach­te, ihn nicht zu stö­ren. Nun hat er mich wegen Haus­frie­dens­bruch ange­zeigt. Ist das rich­tig, ich betre­te ja nur sei­nen Rasen, nicht sein Haus?

Was müssen wir auf dem Balkon tolerieren? 

Fra­ge: Unter uns wohnt ein begei­ster­ter Gril­leur. Im Som­mer liegt unse­re gan­ze Woh­nung im Rauch­schild, abends zieht sein Ziga­ret­ten­rauch durchs gekipp­te Schlaf­zim­mer­fen­ster. Nun füt­tert er auch noch Vögel auf dem Bal­kon. Müs­sen wir das alles hinnehmen?

Führerausweisentzug als Beifahrer? 

Fra­ge: Ein befreun­de­ter Jurist erzähl­te mir, dass es ver­bo­ten sein soll, betrun­ke­ne Per­so­nen auf dem Bei­fah­rer­sitz mit­zu­neh­men. Noch erstaun­li­cher fand ich sei­ne Aus­sa­ge, dass bei einem Zwi­schen­fall nicht nur dem Fah­rer, son­dern auch dem betrun­ke­nen Bei­fah­rer der Füh­rer­aus­weis ent­zo­gen wer­den kann. Stimmt das?

Ständig erreichbar – muss ich das wirklich dulden? 

Fra­ge: Mein Chef ver­langt, dass ich auch nach Arbeits­schluss sowie an Fei­er­ta­gen und Wochen­en­den jeder­zeit erreich­bar bin. Nun hat er ange­kün­digt, ich müs­se mich über Ostern für klei­ne­re Arbei­ten bereit­hal­ten. Darf er das über­haupt von mir verlangen?

Und plötzlich ist der Weg gesperrt 

Fra­ge: Wir dür­fen seit über 20 Jah­ren täg­lich einen klei­nen Weg durch den Gar­ten unse­res Nach­barn benut­zen, um schnel­ler ins Dorf zu gelan­gen. Nun ist unser Nach­bar lei­der ver­stor­ben, und sei­ne Toch­ter bewohnt neu das Anwe­sen. Sie ver­bie­tet uns plötz­lich das Durch­que­ren – obwohl wir die­sen Weg seit zwei Jahr­zehn­ten pro­blem­los genutzt haben. Darf sie das ein­fach so?

Pausen; was darf Ihr Chef wirklich verlangen? 

Fra­ge: Mein Arbeit­ge­ber schreibt mir vor, wie und wann ich mei­ne Pau­sen zu neh­men habe. Er will zudem, dass ich wäh­rend der Mit­tags­pau­se das Tele­fon bedie­ne. Zu guter Letzt zieht er mir noch mei­ne Rau­cher­pau­sen von der Arbeits­zeit ab. Ist das zulässig?

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