Weitere Leserfragen

Ist Wildcampen erlaubt? 

Fra­ge: Vie­le mei­ner Freun­de zieht es bei die­sem schö­nen Wet­ter in die Natur. Wegen den aus­ge­buch­ten Cam­ping­plät­zen ist ins­be­son­de­re das Wild­cam­pen der­zeit beson­ders beliebt. Doch ist das über­haupt erlaubt? Wo darf ich mein Zelt auf­stel­len und was muss ich bei einem Trip in die Natur beach­ten? Ant­wort: Die recht­li­che Lage in der Schweiz ist nicht ein­heit­lich. Grund­sätz­lich sind Wald und Wei­de jeder­mann zugäng­lich. Ein Gesetz, wel­ches Wildcampen

Wer entscheidet über die Abtreibung? 

Fra­ge: Unse­re 17-jäh­ri­­­ge Toch­ter Anna ist schwan­ger! Sie hat noch kei­ne abge­schlos­se­ne Aus­bil­dung und ist finan­zi­ell von uns abhän­gig. Die Bezie­hung zum mut­mass­li­chen Vater ist bereits wie­der zer­bro­chen. Wir wol­len, dass sie abtreibt. Anna wei­gert sich. Was kön­nen wir tun? Ant­wort: Der Schwan­ger­schafts­ab­bruch ist straf­los, wenn er in den ersten zwölf Wochen nach Beginn der letz­ten Peri­ode erfolgt. Der Arzt oder die Ärz­tin muss mit der

Anspruch auf einen neuen Teppich? 

Fra­ge: Der alte Tep­pich im Wohn­be­reich unse­rer Miet­woh­nung gefällt mir über­haupt nicht. Der Ver­mie­ter hat mir gesagt, dass der Tep­pich vor über 10 Jah­ren ver­legt wur­de. Die Lebens­dau­er eines Tep­pichs ist nach 10 Jah­ren abge­lau­fen. Kann ich vom Ver­mie­ter ver­lan­gen, dass er einen neu­en Tep­pich ver­legt? Ant­wort: Nein. Mit der Lebens­dau­er­ta­bel­le lässt sich die vor­aus­sicht­li­che Lebens­dau­er von Ein­rich­tun­gen in Wohn­räu­men ein­fach und schnell bestim­men. Reparaturen

Darf ich im Vorstellungsgespräch lügen? 

Fra­ge: In Ihrer Ant­wort letz­te Woche schrie­ben Sie, dass man beim Bewer­bungs­ge­spräch lügen darf. Wann genau ist dies der Fall? Und kann ich Vor­stra­fen oder eine bestehen­de Schwan­ger­schaft ver­heim­li­chen? Ant­wort: Ja. Grund­sätz­lich müs­sen Fra­gen beim Vor­stel­lungs­ge­spräch voll­stän­dig und wahr­heits­ge­treu beant­wor­tet wer­den. Schliess­lich möch­te der Arbeit­ge­ber her­aus­fin­den, ob Sie die pas­sen­de Per­son für die freie Stel­le sind. Wer­den Ihnen aber zu per­sön­li­che Fra­gen gestellt, besteht tatsächlich

Das Aus für den neuen Job? 

Fra­ge: Ich bin letz­te Woche betrun­ken nach Hau­se gefah­ren und wur­de von der Poli­zei erwischt. Da ich gera­de auf Job­su­che bin, habe ich gros­se Angst vor einem Ein­trag im Straf­re­gi­ster. Wer­de ich einen sol­chen erhal­ten und erfährt mein poten­zi­el­ler Arbeit­ge­ber davon? Ant­wort: Ja und nein. Ob eine Ein­tra­gung im Straf­re­gi­ster vor­ge­nom­men wird, hängt von der Straf­art und der Straf­hö­he ab. In der Schweiz gibt es drei

Das verlorene Geld? 

Fra­ge: Ich bin vor drei Mona­ten umge­zo­gen. Die Miet­kau­ti­on für die neue Woh­nung habe ich schon bezahlt. Da ich die alte Kau­ti­on aber noch immer nicht zurück­be­kom­men habe, wird es bei mir finan­zi­ell lang­sam eng. Wie muss ich vor­ge­hen, um rasch an mein Geld zu kom­men? Ant­wort: Im Miet­ver­trag wird in der Regel ein Miet­zins­de­pot, auch Kau­ti­on genannt, ver­ein­bart. Die­ses darf bei Woh­nun­gen höch­stens drei Monats­mie­ten betragen.

Das ganze Geld für die Katz? 

Fra­ge: Ich hat­te kürz­lich einen hef­ti­gen Streit mit mei­ner tier­ver­lieb­ten Mut­ter. Nun habe ich durch einen gemein­sa­men Bekann­ten erfah­ren, dass Sie in Ihrer Wut ein Testa­ment auf­ge­setzt hat, wor­in Sie ihr gesam­tes Ver­mö­gen dem ört­li­chen Tier­heim für Kat­zen ver­macht. Ich gehe dabei leer aus. Darf Sie das? Ant­wort: Nein. Das Testa­ment wur­de von Ihrer Mut­ter zwar form­gül­tig ver­fasst. Das heisst, es wur­de von ihr selbst von

Hat der Chef alles falsch gemacht? 

Fra­ge: Vor drei Wochen habe ich eine 50%-Stelle ange­fan­gen. Gestern hat mir mein Chef nun auf Mitt­woch näch­ster Woche gekün­digt. Dabei hat man im ersten Anstel­lungs­jahr doch eine Kün­di­gungs­frist von einem Monat und muss zudem immer auf Ende Monat kün­di­gen. Hier hat mein Chef wohl alles falsch gemacht? Ant­wort: Nein. Bei einem unbe­fri­ste­ten Arbeits­ver­trag kann zwar im ersten Dienst­jahr – wie Sie rich­tig beschrie­ben haben

Bestrafung aus heiterem Himmel 

Fra­ge: Gemäss einem Straf­be­fehl der Staats­an­walt­schaft soll ich eine Geld­stra­fe bezah­len, weil ich angeb­lich einen Velo­fah­rer abge­drängt und dadurch einen Unfall ver­ur­sacht habe. Dabei stimmt die Geschich­te so über­haupt nicht! Kann ich tat­säch­lich ohne Anhö­rung oder der­glei­chen bestraft wer­den? Ant­wort: Nein. Der Straf­be­fehl ist näm­lich kein Urteil, son­dern ledig­lich ein Urteils­vor­schlag der Staats­an­walt­schaft. Eine Anhö­rung ist dafür nicht nötig. Auch eine Begrün­dungs­pflicht sieht das Gesetz

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