Ihr Anwalt für Erbrecht

im Aargau

Erben ist nicht immer einfach

Für einen Erb­streit gibt es unzäh­li­ge Grün­de. Sei es das umstrit­te­ne Testa­ment, der zu gering aus­ge­fal­le­ne Pflicht­teil oder die zer­rüt­te­te Erben­ge­mein­schaft. Letzt­lich fühlt sich immer ein Erbe unge­recht behan­delt und möch­te Ansprü­che gel­tend machen. 

Neben dem Geld spie­len oft auch Emo­tio­nen eine gros­se Rol­le. Sei es die Trau­er um einen gelieb­ten Men­schen, die Ent­täu­schung über das Ver­hal­ten ande­rer oder der wie­der­auf­flam­men­de Groll längst ver­ges­se­ner Familiengeschichten.

Sind Strei­tig­kei­ten um das Erbe erst ein­mal auf­ge­taucht, gestal­tet sich deren fried­li­che Bei­le­gung meist schwie­rig. Ein Streit ums Erbe ist nicht nur kost­spie­lig und emo­tio­nal, son­dern dau­ert oft auch lan­ge an. Nicht sel­ten wer­den selbst (schein­bar) har­mo­ni­sche Fami­li­en­be­zie­hun­gen auf eine har­te Pro­be gestellt oder fin­den an die­sem Punkt ein unschö­nes Ende.

Genau hier kommen wir ins Spiel

Wir küm­mern uns voll­um­fäng­lich um all Ihre recht­li­chen Ange­le­gen­hei­ten im Zusam­men­hang mit Ihrer Erb­schaft. Gemein­sam schaf­fen wir Klar­heit und bera­ten Sie bei den not­wen­di­gen Schrit­ten, damit der Nach­lass opti­mal gere­gelt wird.

Soll­te es bei einer Erb­schaft zu Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten oder Aus­ein­an­der­set­zun­gen kom­men, klä­ren wir Sie über Ihre Ansprü­che auf und suchen gemein­sam eine sinn­vol­le Lösung. Ist eine güt­li­che Eini­gung nicht mög­lich, set­zen wir Ihre Ansprü­che kon­se­quent vor Gericht durch.

Ner­ven­auf­rei­ben­de Kon­flik­te, recht­li­che Fra­gen und damit womög­lich auch ein wesent­li­cher Bestand­teil Ihrer Unsi­cher­heit sind bei uns in besten Hän­den. Wäh­rend wir für Sie Klar­heit schaf­fen und alles Recht­li­che in die Wege lei­ten, kön­nen Sie sich wie­der Ihrem gewohn­ten Leben zuwenden.

Unser Team

Cor­nel Wehrli
Rechts­an­walt
Cornel Wehrli Rechtsanwalt
Mar­cel Dreier
Rechts­an­walt
Susan­ne Humbel
Rechts­an­wäl­tin
Susanne Humbel Rechtsanwältin
Seli­na Wehrli
Juri­sti­sche Mitarbeiterin
Selina Wehrli Juristische Assistentin
Pris­ka Wehrli
Assi­sten­tin
Priska Wehrli Assistentin
Andrea Zeu­gin
Assi­sten­tin
Andrea Zeugin Assistentin
Mar­kus Erb, Konsulent
Rechts­an­walt
Markus P. Erb Rechtsanwalt Konsulent
Lukas Knecht, Konsulent
Notar
Lukas Knecht Notar Konsulent

Rechts­an­walt

Rechts­an­walt

Rechts­an­wäl­tin

Juri­sti­sche Mitarbeiterin

Assi­sten­tin

Assi­sten­tin

Rechts­an­walt, Konsulent

Notar, Kon­su­lent

Wir beantworten Ihre Fragen

Sofern der Erb­las­ser kein(en) Testament/Erbvertrag hin­ter­las­sen hat, gilt fol­gen­de Regelung:

Nach­kom­men: In erster Linie erben die direk­ten Nach­kom­men des Erb­las­sers zu glei­chen Teilen.

Eltern: Sind kei­ne Nach­kom­men vor­han­den, erben die Eltern des Erb­las­sers (bzw. deren Nach­kom­men) zu glei­chen Teilen.

Gross­el­tern: Sind weder Nach­kom­men noch Ver­wand­te des elter­li­chen Stam­mes vor­han­den, erben die Gross­el­tern (bzw. deren Nachkommen).

Ehe­gat­te: Der über­le­ben­de Ehe­gat­te des Erb­las­sers erbt neben den Bluts- und Adop­tiv­ver­wand­ten. Sein gesetz­li­cher Erb­teil beträgt:
- Wenn er mit direk­ten Nach­kom­men zu tei­len hat, die Hälf­te der Erb­schaft.
- Wenn er mit Erben des elter­li­chen Stam­mes zu tei­len hat, drei Vier­tel des Nach­las­ses.
- Wenn auch kei­ne Erben des elter­li­chen Stam­mes vor­han­den sind, die gan­ze Erbschaft.

Gemein­we­sen: Hin­ter­lässt der Erb­las­ser kei­ne der vor­ge­nann­ten Erben, fällt die Erb­schaft an den Staat.

Wer urteils­fä­hig und 18 Jah­re alt ist, kann in einem Testa­ment sei­nen Nach­lass unter Beob­ach­tung der gesetz­li­chen Schran­ken und For­men sel­ber regeln. Ein Testa­ment ist jeder­zeit frei wider­ruf­bar und kann zu jedem Zeit­punkt abge­än­dert oder ver­nich­tet werden.

Es muss in einer der vom Gesetz vor­ge­schrie­be­nen For­men errich­tet werden:

  • Das eigen­hän­di­ge Testa­ment wird vom Erb­las­ser selbst, ohne Mit­wir­kung von Drit­ten, abge­fasst. Es ist vom Erb­las­ser von Anfang bis Ende mit eige­ner Hand­schrift (nicht Schreib­ma­schi­ne) nie­der­zu­schrei­ben und zu unter­zeich­nen. Es muss das Datum der Errich­tung enthalten.
  • Ein öffent­li­ches Testa­ment wird durch den Notar nach den Anga­ben des Erb­las­sers abgefasst.
  • Wer sich in unmit­tel­ba­rer Lebens­ge­fahr befin­det, kann ein soge­nann­tes Not­te­sta­ment errich­ten. Er kann sei­nen letz­ten Wil­len vor zwei Zeu­gen münd­lich erklä­ren und die­se beauf­tra­gen, sei­ne Ver­fü­gung beim näch­sten Gericht zu Pro­to­koll zu geben.

Der Anteil einer Erb­schaft, der den näch­sten Ange­hö­ri­gen nicht ent­zo­gen wer­den kann, nennt man Pflichtteil. 

Pflicht­teils­be­rech­tigt sind nur der Ehe­gat­te, die Kin­der und allen­falls die Eltern des Erb­las­sers. Es gel­ten fol­gen­de Pflichtteile:

  • Für Nach­kom­men je drei Vier­tel des gesetz­li­chen Erbanspruchs.
  • Für jeden Eltern­teil die Hälf­te des gesetz­li­chen Erbteils.
  • Für den über­le­ben­den Ehe­gat­ten die Hälf­te des gesetz­li­chen Erbteils.

Bei ein­fa­chen Ver­hält­nis­sen ist der Bei­zug eines Erb­rechts­an­walts nicht zwin­gend. Sobald aber recht­li­che Unsi­cher­hei­ten oder gar Strei­tig­kei­ten auf­tre­ten, emp­fiehlt es sich, einen Anwalt beizuziehen.

Die Anwalts­ko­sten hän­gen vom jewei­li­gen Streit­wert ab. Die im Aar­gau anwend­ba­ren Tari­fe sind der Anwalt­s­ta­rif sowie das Ver­fah­rens­ko­sten­de­kret. Bei rei­nen Bera­tungs­man­da­ten beträgt der durch­schnitt­li­che Stun­den­an­satz 280 Fran­ken (zuzüg­lich Aus­la­gen und Mehr­wert­steu­er). Zu Beginn des Man­dats wer­den wir Sie über die in Ihrem Fall zu erwar­ten­den Kosten informieren.

Die wich­tig­sten Infor­ma­tio­nen rund um die gesetz­li­che Erb­fol­ge, das Pflicht­teils­recht, das Testa­ment, den Erb­ver­trag sowie wei­te­re The­men haben wir über­sicht­lich für Sie zusam­men­ge­fasst.

Warum Sie bei uns richtig sind

Uns liegt der Umgang mit Men­schen am Herzen

Unse­re Stär­ke ist es, Ihnen die juri­sti­sche Sach­la­ge Ihres Fal­les so ein­fach und ver­ständ­lich wie mög­lich zu erklä­ren. Dazu neh­men wir uns ger­ne Zeit für Sie und hören Ihnen zu.

Erfah­rung ist durch nichts zu ersetzen

Unse­re Kanz­lei lei­stet seit 29 Jah­ren pro­fes­sio­nel­le recht­li­che Unter­stüt­zung bei erbrecht­li­chen Angelegenheiten. 

Wir sind hochdigitalisiert

Der Ein­satz modern­ster Tech­no­lo­gien ermög­licht uns eine sehr effi­zi­en­te Arbeitsweise. 

Wir sind am Puls der Zeit

Fun­dier­te Kennt­nis­se der neu­sten Geset­ze sowie Gerichts­ur­tei­le bil­den die Basis unse­rer Tätigkeit.

Unsere Mandanten sind zufrieden

Wo kön­nen wir uns wei­ter ver­bes­sern und unse­re Kun­den noch zufrie­de­ner stel­len? Das fra­gen wir uns jedes Jahr. Ant­wor­ten dar­auf geben uns die Befra­gun­gen, wel­che wir jeweils am Ende des Man­dats durch­füh­ren. Die Aus­wer­tung nach Schul­no­ten­sy­stem ergab für das Jahr 2020 fol­gen­des Resultat:

Erreich­bar­keit

5,6

Fach­li­che Kompetenz

5,8

Klar­heit der Informationen

5,7

Freund­lich­keit der Assistentinnen

5,8

Wei­ter­emp­feh­lungs­quo­te

98%

Die­ses Ergeb­nis ist eine Stei­ge­rung gegen­über dem Vor­jahr. Es moti­viert uns, wei­ter­hin mit vol­lem Ein­satz die Zufrie­den­heit unse­rer Man­dan­ten zu sichern und aus­zu­bau­en. Die Aus­wer­tung des Vor­jah­res kön­nen Sie hier ein­se­hen.

Ein erster Kontakt kann Wunder wirken

Ger­ne machen wir kurz­fri­stig einen Ter­min mit Ihnen aus. In unse­rer Kanz­lei in Frick (Aar­gau) sind wir von Mon­tag bis Frei­tag von 8–12 und 13–17 Uhr tele­fo­nisch erreich­bar und freu­en uns auf Ihren Anruf.

Selbst­ver­ständ­lich neh­men wir Ihr Anlie­gen jeder­zeit auch per Kon­takt­for­mu­lar ent­ge­gen. Wir ant­wor­ten in der Regel am näch­sten Arbeitstag.

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