Hätten Sie es gewusst?

Zahlt die Unfallversicherung?

Fra­ge: Ich bin seit Ende Janu­ar arbeits­los. Vor zwei Wochen war ich in den Ski­fe­ri­en und habe mir mein Bein gebro­chen. Muss ich mei­ne Arzt­rech­nun­gen nun selbst bezahlen?

Ant­wort: Nein. Da Sie vor Ihrer Kün­di­gung mehr als 8 Stun­den pro Woche beim sel­ben Arbeit­ge­ber gear­bei­tet haben, waren Sie gesetz­lich neben Berufs­un­fäl­len (BU) auch gegen Nicht­be­rufs­un­fäl­le (NBU) ver­si­chert. Weil Ihr Arbeits­ver­hält­nis auf­ge­löst wur­de, ende­te zwar auch Ihre Ver­si­che­rungs­deckung. Die­se ende­te jedoch nicht sofort, son­dern erst nach der soge­nann­ten Nach­deckungs­frist von 31 Tagen. Die Frist beginnt zu lau­fen, nach­dem Ihr Anspruch auf min­de­stens den hal­ben Lohn geen­det hat. In der Regel fällt das Ende des Lohn­an­spruchs auf das Ende des Arbeits­ver­hält­nis­ses. Der Lohn­an­spruch kann aber auch erst spä­ter enden. So etwa, wenn Sie Tag­gel­der aus Unfall‑, Militär‑, Inva­li­den oder Erwerbs­er­satz­ord­nung bezie­hen, nicht aber bei Kran­ken­tag­gel­dern. In Ihrem Fall ende­te Ihr Lohn­an­spruch Ende Janu­ar. Ihr Ski­un­fall Mit­te Febru­ar liegt somit in der Nach­deckungs­frist und ist noch von der Unfall­ver­si­che­rung gedeckt. Für die Zukunft soll­ten Sie sich über­le­gen, ob Sie sich bei der Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung anmel­den. In die­sem Fall wären Sie gegen Nicht­be­rufs­un­fäl­le ver­si­chert. Wenn Sie weder eine neue Stel­le antre­ten noch stem­peln gehen, haben Sie die Mög­lich­keit, eine soge­nann­te Abre­de­ver­si­che­rung mit Ihrem bis­he­ri­gen Ver­si­che­rer abzu­schlies­sen. Dadurch wird Ihr Ver­si­che­rungs­schutz für Nicht­be­rufs­un­fäl­le um maxi­mal 6 Mona­te ver­län­gert. Die Abre­de­ver­si­che­rung müs­sen Sie innert der 31-tägi­gen Nach­deckungs­frist abschlies­sen und die ent­spre­chen­de Prä­mie ein­be­zah­len. Ver­pas­sen Sie die Frist, müs­sen Sie eine Unfall­ver­si­che­rung über Ihre Kran­ken­kas­se abschliessen.

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Zu spät gekommen – fristlose Kündigung?

Fra­ge: Ich besit­ze ein klei­ne­res Unter­neh­men. Eine mei­ner Arbeit­neh­me­rin­nen erscheint immer wie­der zu spät zur Arbeit. Nun habe ich die Nase voll. Kann ich mei­ne Arbeit­neh­me­rin frist­los ent­las­sen? Ant­wort: Nein. Eine frist­lo­se Kün­di­gung ist nur mög­lich, wenn wich­ti­ge Grün­de vor­lie­gen. Als wich­ti­ger Grund gilt jeder Umstand, bei wel­chem dem Kün­di­gen­den nach Treu und Glau­ben die Fort­set­zung des Arbeits­ver­hält­nis­ses nicht mehr zuzu­mu­ten ist. Eine frist­lo­se Kündigung

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Schuldigkeit getan?

Fra­ge: Ich habe vor ein paar Jah­ren mit mei­nem Mann einen Klein­kre­dit auf­ge­nom­men. Den Ver­trag haben wir zusam­men als Soli­dar­schuld­ner unter­schrie­ben. Mitt­ler­wei­le leben wir getrennt und ich habe die Hälf­te des Dar­le­hens abbe­zahlt. Ich fin­de, dass mein Mann nun die zwei­te Hälf­te über­neh­men muss und habe mei­nen Dau­er­auf­trag gestoppt. Wird sich die Bank nun auto­ma­tisch an mei­nen Mann wen­den? Ant­wort: Nein. Sie haben Ihre vertraglichen

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