Hätten Sie es gewusst?

Wem gehört der Garten?

Fra­ge: Ich woh­ne in einer Eigen­tums­woh­nung im 3. Stock. Als es in letz­ter Zeit so heiss war, wur­de es bei­na­he uner­träg­lich auf unse­rem Bal­kon. Nei­disch sah ich, wie unser Nach­bar im unter­sten Stock sei­nen Lie­ge­stuhl im Schat­ten auf dem Rasen auf­stellt. Kann ich mei­nen Lie­ge­stuhl das näch­ste Mal auch auf dem Rasen auf­stel­len? Schliess­lich muss­te ich für den Neu­an­bau des Rasens bezah­len, als die­ser beim letz­ten Unwet­ter rui­niert wurde.

Ant­wort: Nein. Als Stock­werk­ei­gen­tü­mer sind Sie Mit­ei­gen­tü­mer der gesam­ten Lie­gen­schaft. Sie erwer­ben mit dem Kauf der Woh­nung eine bestimm­te Quo­te am gesam­ten Grund­stück. Damit Sie aber den­noch über Ihre Woh­nung frei ver­fü­gen kön­nen, haben Sie ein soge­nann­tes Son­der­recht an Ihrer Woh­nung. Dadurch haben Sie das Recht, Ihre Woh­nung aus­schliess­lich zu benut­zen, zu ver­wal­ten und zu gestal­ten. Jene Tei­le, die nicht zum Son­der­recht eines Stock­werk­ei­gen­tü­mers gehö­ren, sind gemein­schaft­li­che Tei­le. Zwin­gend gemein­schaft­lich sind tra­gen­de Mau­ern, die Fas­sa­de sowie der Boden der Lie­gen­schaft. Wenn ein sol­cher Teil ver­än­dert wird, ist die Zustim­mung der gesam­ten Stock­werk­ge­mein­schaft nötig. Der Gar­ten der Lie­gen­schaft gehört zu den zwin­gend gemein­schaft­li­chen Tei­len. Ihr Nach­bar im unter­sten Stock hat jedoch ein beson­de­res Nut­zungs­recht an dem Gar­ten. Dadurch ist er berech­tigt, den Gar­ten aus­schliess­lich zu nut­zen. Sie haben kein Recht, Ihren Lie­ge­stuhl auf dem Rasen auf­zu­stel­len. Das beson­de­re Nut­zungs­recht des Nach­bars ändert aber nichts dar­an, dass der Gar­ten ein gemein­schaft­li­cher Teil ist. Der Unter­halt, bei dem es um Erneue­rung oder Erhal­tung des Gar­tens in sei­ner Sub­stanz geht, fällt daher in die Zustän­dig­keit der Gemein­schaft. Aus die­sem Grund muss­ten Sie sich auch an den Kosten für den Neu­an­bau des Rasens betei­li­gen, obwohl Sie den Rasen selbst nicht nut­zen dürfen.

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Wem gehört das Fahrrad?

Fra­ge: Unse­re Nach­ba­rin woll­te mei­nem 13-jäh­­ri­­gen Sohn eine Freu­de machen und schenk­te ihm ihr altes Fahr­rad. Da ihre Kin­der bereits aus­ge­zo­gen sind und sie selbst nicht mehr Fahr­rad fährt, hat­te sie kei­ne Ver­wen­dung dafür. Gestern kam der Sohn der Nach­ba­rin und ver­lang­te das Fahr­rad zurück, da er es online ver­kau­fen will. Er ist der Ansicht, mein Sohn müs­se das Fahr­rad zurück­ge­ben. Da mein Sohn noch

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Darf mich der Chef versetzen?

Fra­ge: Ich bin als Ver­käu­fe­rin in einem gros­sen Unter­neh­men ange­stellt. Letz­te Woche erhielt ich ein Schrei­ben von mei­nem Chef, dass ich in den näch­sten drei Wochen in eine ande­re Filia­le ver­setzt wer­de. In mei­nem Arbeits­ver­trag steht jedoch, dass mein Arbeits­ort die der­zei­ti­ge Filia­le in Rhein­fel­den ist. Kann mich mein Chef ein­fach in eine ande­re Filia­le ver­set­zen? Ant­wort: Ja, aber nur vor­über­ge­hend. In Ihrem Arbeits­ver­trag wurde

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