Hätten Sie es gewusst?

Unzulässige Untermiete?

Fra­ge: Ich wer­de die­sen Som­mer aus beruf­li­chen Grün­den für eini­ge Mona­te nicht in der Schweiz sein. Aus die­sem Grund woll­te ich mei­ne Woh­nung in die­sem Zeit­raum an einen Freund unter­ver­mie­ten. Als ich mei­ne Plä­ne mei­nem Ver­mie­ter mit­teil­te, mein­te die­ser, dass er das ver­bie­te. Er wol­le nicht, dass jemand ande­res in der Woh­nung wohnt, da er den Miet­ver­trag mit mir abge­schlos­sen hat. Darf mir mein Ver­mie­ter die Unter­mie­te tat­säch­lich verbieten?

Ant­wort: Nein. Woh­nun­gen dür­fen grund­sätz­lich unter­ver­mie­tet wer­den. Dazu muss zwar vor­gän­gig die Zustim­mung des Ver­mie­ters ein­ge­holt wer­den. Die­ser darf Ihnen die Unter­ver­mie­tung aber nicht gene­rell ver­wei­gern, son­dern nur aus ganz bestimm­ten, im Gesetz genann­ten Grün­den. Dazu zählt, wenn der Mie­ter sich wei­gert, dem Ver­mie­ter die Bedin­gun­gen der Unter­mie­te bekannt zu geben. Eben­so unzu­läs­sig ist eine Unter­mie­te, wenn die Bedin­gun­gen der Unter­mie­te im Ver­gleich zu den­je­ni­gen des Haupt­miet­ver­trags miss­bräuch­lich sind oder wenn dem Ver­mie­ter aus der Unter­mie­te wesent­li­che Nach­tei­le ent­ste­hen. Für Schä­den, die der Unter­mie­ter in der Woh­nung ver­ur­sacht, haf­tet wei­ter­hin der Haupt­mie­ter dem Ver­mie­ter. Ihr Freund wird die Woh­nung wie Sie zu Wohn­zwecken nut­zen. Ihrem Ver­mie­ter ent­ste­hen dadurch kei­ne Nach­tei­le, wie es bei­spiels­wei­se bei einer inten­si­ve­ren Nut­zung durch den Unter­mie­ter der Fall wäre. Miss­bräuch­lich ist die Unter­ver­mie­tung eben­falls nicht, da Sie die Woh­nung zum glei­chen Miet­zins unter­ver­mie­ten, den Sie selbst auch bezah­len. Anders wäre dies, wenn Sie einen höhe­ren Miet­zins ver­lan­gen wür­den. Denn durch die Unter­ver­mie­tung darf grund­sätz­lich kein Gewinn erzielt wer­den. In Ihrem Fall lie­gen somit kei­ne gesetz­li­chen Grün­de gegen eine Unter­mie­te vor. Sie dür­fen daher Ihre Woh­nung an Ihren Freund untervermieten.

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Zu spät gekommen – fristlose Kündigung?

Fra­ge: Ich besit­ze ein klei­ne­res Unter­neh­men. Eine mei­ner Arbeit­neh­me­rin­nen erscheint immer wie­der zu spät zur Arbeit. Nun habe ich die Nase voll. Kann ich mei­ne Arbeit­neh­me­rin frist­los ent­las­sen? Ant­wort: Nein. Eine frist­lo­se Kün­di­gung ist nur mög­lich, wenn wich­ti­ge Grün­de vor­lie­gen. Als wich­ti­ger Grund gilt jeder Umstand, bei wel­chem dem Kün­di­gen­den nach Treu und Glau­ben die Fort­set­zung des Arbeits­ver­hält­nis­ses nicht mehr zuzu­mu­ten ist. Eine frist­lo­se Kündigung

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Schuldigkeit getan?

Fra­ge: Ich habe vor ein paar Jah­ren mit mei­nem Mann einen Klein­kre­dit auf­ge­nom­men. Den Ver­trag haben wir zusam­men als Soli­dar­schuld­ner unter­schrie­ben. Mitt­ler­wei­le leben wir getrennt und ich habe die Hälf­te des Dar­le­hens abbe­zahlt. Ich fin­de, dass mein Mann nun die zwei­te Hälf­te über­neh­men muss und habe mei­nen Dau­er­auf­trag gestoppt. Wird sich die Bank nun auto­ma­tisch an mei­nen Mann wen­den? Ant­wort: Nein. Sie haben Ihre vertraglichen

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