Hätten Sie es gewusst?

Ist der Hund erlaubt?

Fra­ge: Ich woh­ne bereits seit meh­re­ren Jah­ren mit mei­ner Frau und unse­rem Fami­li­en­hund in einer Miet­woh­nung. Mein Ver­mie­ter wuss­te von Beginn an von dem Hund und hat auch nie etwas gesagt. Letz­tens mein­te er jedoch zu uns, unser Hund ist nicht mehr erlaubt, wir müs­sen den Hund weg­ge­ben. Kann er das ein­fach so von uns verlangen?

Ant­wort: Nein. Ent­hält der Miet­ver­trag kei­ne ent­spre­chen­den Bestim­mun­gen, sind Haus­tie­re grund­sätz­lich erlaubt. Eine Aus­nah­me sind aus­ser­ge­wöhn­li­che Tier­ar­ten und sol­che, die ein hohes Stör- oder Gefähr­dungs­po­ten­zi­al haben wie etwa Papa­gei­en, Gift­schlan­gen oder Tie­re in gros­ser Anzahl.

Ist im Miet­ver­trag fest­ge­hal­ten, dass Haus­tie­re teil­wei­se oder ganz ver­bo­ten sind, so sind den­noch gewis­se Haus­tie­re erlaubt. Unpro­ble­ma­ti­sche Klein­tie­re wie Ham­ster, Kana­ri­en­vö­gel oder Meer­schwein­chen sind in jedem Fall erlaubt. Dies jedoch nur dann, wenn wie die Tie­re kein Grund für Stö­run­gen sind. Das Glei­che gilt für Zier­fi­sche, solan­ge für den Ein­bau des Aqua­ri­ums kein Ein­griff in die Bau­sub­stanz der Woh­nung nötig ist. Andern­falls müss­te die schrift­li­che Zustim­mung des Ver­mie­ters ein­ge­holt werden.

In Ihrem Fall ist die Hal­tung von Haus­tie­ren gemäss Miet­ver­trag bloss mit Zustim­mung des Ver­mie­ters zuläs­sig. Sie haben den Hund über län­ge­re Zeit ohne aus­drück­li­che Ein­wil­li­gung gehal­ten. Der Ver­mie­ter wuss­te jedoch über den Hund Bescheid. Er kann des­halb nicht plötz­lich von Ihnen ver­lan­gen, den Hund weg­zu­ge­ben. Durch die Dul­dung des Hun­des hat er näm­lich still­schwei­gend in die Hal­tung ein­ge­wil­ligt. Eine ein­mal erteil­te Bewil­li­gung darf nicht ohne trif­ti­gen Grund wider­ru­fen wer­den. Da Ihr Hund weder die Nach­barn stört, noch die Woh­nung beschä­digt oder ander­wei­tig für Stö­run­gen Anlass gibt, dür­fen Sie Ihren Hund wei­ter­hin in der Woh­nung halten.

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Hätten Sie es gewusst?

Wenn mich der Dieb verklagt

Fra­ge: Als ich nach dem Ein­kau­fen aus dem Super­markt kam, sah ich, wie sich ein Mann an mei­nem Fahr­rad zu schaf­fen mach­te. Er hat­te das Schloss auf­ge­bro­chen und mach­te sich gera­de dar­an, mit dem Fahr­rad davon zu fah­ren. Ich rann­te ihm hin­ter­her, pack­te ihn an der Jacke und habe ihn vom Velo geris­sen. Nun erhielt ich in der Post ein Schrei­ben des Gerichts, dass ich

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Wenn die Bank alles wissen will

Fra­ge: Ich bin bereits seit meh­re­ren Jah­ren Kun­de bei mei­ner Bank. Vor eini­gen Tagen erhielt ich einen Anruf von mei­nem Kun­den­be­ra­ter. Er mein­te, es habe in letz­ter Zeit unge­wöhn­li­che Bewe­gun­gen auf mei­nem Kon­to gege­ben und er woll­te nach­fra­gen, zu wel­chem Zweck die­se Zah­lun­gen getä­tigt wor­den sei­en. Ich bin aber der Mei­nung, das gehe die Bank nichts an. Muss ich Aus­kunft über mei­ne Zah­lun­gen geben? Ant­wort: Ja.

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