Hätten Sie es gewusst?

Der Tierfriedhof im eigenen Garten

Fra­ge: Letz­te Woche muss­ten wir die Kat­ze unse­rer Kin­der aus Krank­heits­grün­den beim Tier­arzt ein­schlä­fern las­sen. Für unse­re Kin­der war das nicht ein­fach, da sie eine star­ke Bin­dung zu ihrer Kat­ze hat­ten. Mein Mann und ich hat­ten daher die Idee, sie in unse­rem Gar­ten an ihrem Lieb­lings­platz unter einem Baum zu begra­ben, damit die Kin­der sich von ihr ver­ab­schie­den kön­nen. Dür­fen wir das?

Ant­wort: Ja. Ein­zel­ne Tie­re, die nicht mehr als 10 kg wie­gen, dür­fen im Gar­ten begra­ben wer­den. Dabei müs­sen jedoch eini­ge Vor­schrif­ten beach­tet wer­den. Das Grab muss min­de­stens 1.2 m tief sein, da sonst ande­re Tie­re den Tier­kör­per wie­der aus­gra­ben könn­ten. Zudem müs­sen 2 m zwi­schen dem Grund­was­ser­spie­gel und dem Grab lie­gen und es dür­fen kei­ne Was­ser­quel­len in der Umge­bung lie­gen. Sie dür­fen die Kat­ze in einem Holz- oder Kar­ton­sarg beer­di­gen. Nicht aber in einem Pla­stik­sack, da die­ser nicht von der Natur abge­baut wer­den kann. Aber Ach­tung, Tie­re dür­fen aus­schliess­lich auf dem eige­nen Grund­stück ver­gra­ben wer­den. Sind Sie Mie­ter oder Mie­te­rin, müs­sen Sie zuerst die Ein­wil­li­gung des Grund­stück­ei­gen­tü­mers ein­ho­len, um das Tier beer­di­gen zu kön­nen. Auch im Wald, am Weg­rand oder auf öffent­li­chem Grund ist das Ver­gra­ben von Tie­ren, unab­hän­gig von ihrem Gewicht, nicht erlaubt. Wer es trotz­dem tut, macht sich straf­bar. Wenn Sie kein eige­nes Grund­stück besit­zen, kön­nen Sie Ihr Haus­tier auch auf einem Tier­fried­hof bestat­ten las­sen oder Sie las­sen es kre­mie­ren und bewah­ren die Asche zu Hau­se in einer Urne auf. Bei­de Vari­an­ten kön­nen jedoch bis zu meh­re­ren Hun­dert Fran­ken kosten. Da die Kat­ze in Ihrem Fall weni­ger als 10 kg wiegt und wenn Sie sich an alle Vor­schrif­ten hal­ten, kön­nen Sie Ihre Kat­ze beden­ken­los in Ihrem eige­nen Gar­ten begraben.

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Hätten Sie es gewusst?

Wenn mich der Dieb verklagt

Fra­ge: Als ich nach dem Ein­kau­fen aus dem Super­markt kam, sah ich, wie sich ein Mann an mei­nem Fahr­rad zu schaf­fen mach­te. Er hat­te das Schloss auf­ge­bro­chen und mach­te sich gera­de dar­an, mit dem Fahr­rad davon zu fah­ren. Ich rann­te ihm hin­ter­her, pack­te ihn an der Jacke und habe ihn vom Velo geris­sen. Nun erhielt ich in der Post ein Schrei­ben des Gerichts, dass ich

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Wenn die Bank alles wissen will

Fra­ge: Ich bin bereits seit meh­re­ren Jah­ren Kun­de bei mei­ner Bank. Vor eini­gen Tagen erhielt ich einen Anruf von mei­nem Kun­den­be­ra­ter. Er mein­te, es habe in letz­ter Zeit unge­wöhn­li­che Bewe­gun­gen auf mei­nem Kon­to gege­ben und er woll­te nach­fra­gen, zu wel­chem Zweck die­se Zah­lun­gen getä­tigt wor­den sei­en. Ich bin aber der Mei­nung, das gehe die Bank nichts an. Muss ich Aus­kunft über mei­ne Zah­lun­gen geben? Ant­wort: Ja.

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